Dialog auf Augenhöhe
In den vergangenen Wochen tourte Erster Bürgermeister Dr. Bernhard Resch durch die Kernstadt und alle Ortsteile. Für den promovierten Betriebswirt ist dieses Format weit mehr als eine Pflichtveranstaltung. „Ich sehe die Bürgerversammlung als meine Jahreshauptversammlung mit dem Aufsichtsrat. Und mein Aufsichtsrat, das sind Sie – die Bürgerinnen und Bürger von Abensberg.“, so Dr. Bernhard Resch. Er dankte für das große Interesse; die gut besuchten Säle zeigten deutlich, wie sehr die Menschen die Entwicklung ihrer Heimat mitgestalten wollen.
Abensberg investiertIn seinem „Vorstandsbericht“ präsentierte der Bürgermeister wichtige Eckpfeiler der Stadtentwicklung.
Bildung und BetreuungDie Grundschule Abensberg liegt voll im Zeit- und Kostenplan. Der neue Kindergarten in Gaden wird die Situation nachhaltig entspannen.
InfrastrukturDer Glasfaserausbau läuft auf Hochtouren, und Projekte wie der Brückenersatzbau der Abensbrücke sowie die Bahnunterführung Traubenstraße sichern die Mobilität der Zukunft.
ServiceDer Bürgerbus ist dabei, sich mit stabilen Fahrgastzahlen zu etablieren und ist aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Themen aus den Ortsteilen: Das bewegt die BürgerIm direkten Austausch kamen die spezifischen Anliegen der Gemeinschaft zur Sprache.
Kernstadt AbensbergHier standen die Parksituation (Aumühl-/Frankstraße) und die Verkehrsplanung am Bahnhof (P+R-Anlage ab Herbst 2026) im Fokus.
OffenstettenDas ISEK-Verfahren schreitet voran. Priorität haben der neue Dorfplatz, die Sanierung der Hofmark und ein Inklusionsspielplatz.
Sandharlanden & HolzharlandenIn Sandharlanden stehen die Waldstraße und die Kanalreinigung in der Gartenstraße an. In Holzharlanden war der Wiesenweg-Ausbau und die Sicherheit im Lindenweg Thema.
Arnhofen & HörlbachIn Arnhofen wurde über den Kiesabbau diskutiert. In Hörlbach freute man sich über die Wiederwahl von Georg Langwieser zum Ortssprecher.
PullachHier stand die Verabschiedung des langjährigen Stadtrats Dietmar Schweiger im Mittelpunkt. Ein wichtiges Sachthema war – wie in vielen ländlichen Gebieten – die regelmäßige Freihaltung der Entwässerungsgräben zum Schutz vor Starkregen.
Fazit: Gemeinsam gestaltenOb es um große Bauprojekte oder das Freiräumen eines Grabens geht – die Bürgerversammlungen haben gezeigt, dass der direkte Draht ins Rathaus funktioniert. Dr. Bernhard Resch versprach, alle Anregungen an die jeweiligen Fachabteilungen in die Verwaltung mitzunehmen: „Ihre Impulse sind der Kompass für unsere Arbeit im Stadtrat.“
Bilder: Carolin Wohlgemuth
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